Sparen am falschen Ort!
Die SP Frauen Kanton Bern sind bestürzt, dass der Regierungsrat des Kantons Bern gemäss Voranschlag 2011 auf den Aufbau eines Programms für ein qualitätsgesichertes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm nächstes Jahr verzichten will. Ein unverständlicher Entscheid, der zwingend korrigiert werden muss. Der Kanton Bern verpasst zudem eine grosse Chance, eine Vorreiterrolle in der deutschen Schweiz zu übernehmen.[mehr]
Simonetta Sommaruga - hoffentlich unsere neue Bundesrätin
Die SP Frauen Kanton Bern haben vom überraschenden Rücktritt von Moritz Leuenberger auf Ende 2010 Kenntnis genommen. Sie danken ihm an dieser Stelle für seinen unermüdlichen Einsatz, insbesondere für eine nachhaltige Umweltpolitik und im Bereich des öffentlichen Verkehrs. Für die SP Frauen Kanton Bern ist es klar, die neue Bundesrätin muss Simonetta Sommaruga sein.[mehr]
Reif für die Insel?
Die SP Frauen Kanton Bern sind enttäuscht, dass ab Sommer 2010 in der Leitung des Inselspitals die Frauen nicht mehr vertreten sein werden. Und dies in einem Unternehmen, das zu 75% Frauen beschäftigt. Ein unverständlicher Entscheid, der mit der überholten Begründung, keine Frau für diese Kaderstelle gefunden zu haben, gerechtfertigt wird.[mehr]
Offener Brief an Herrn Urs Gasche, Verwaltungsratpräsident der BKW
Sehr geehrter Herr Gasche
Am 1. Juni 2010 sind Sie, Herr Gasche, von der Generalversammlung der BKW als Verwaltungsratspräsident der BKW gewählt worden.
Die SP Frauen Kanton Bern nahmen diese Wahl mit Enttäuschung zu Kenntnis, da offenbar im Rahmen des Nominationsverfahrens erneut keine Frau beim zuständigen Wahlausschuss für diese wichtige Funktion zur Diskussion stand. Eine der Begründungen für Ihre Wahl war, dass das Verwaltungsratspräsidium durch ein bisheriges Verwaltungsratsmitglied besetzt werden musste.
Tatsächlich sind in der aktuellen Zusammensetzung des BKW-Verwaltungsrates von 11 Mitgliedern nur drei Frauen, wovon die Regierungsrätinnen Barbara Egger-Jenzer und Beatrice Simon-Jungi von Amtes wegen Einsitz haben. Unseres Erachtens ist dieses Missverhältnis in der Geschlechter-vertretung für ein Unternehmen, das mehrheitlich in den Händen des Kantons ist, stossend. Es zeigt auch auf, wie wichtig es wäre, vermehrt Frauen für Verwaltungsmandate anzusprechen und zwar persönlich und zu einem frühen Zeitpunkt. Denn bewiesenermassen gibt es genügend gut ausgebildete Frauen mit den erwünschten Fachkompetenzen, die aber nicht über die üblichen männergeprägten Netzwerke verfügen.
Es würde der BKW als ein bernisches Unternehmen gut anstehen, bei der nächsten Vakanz zielgerichtet eine Frau für den Verwaltungsrat zu suchen und zu wählen. Wir erinnern Sie dabei an Ihre Aussagen im Rahmen der Vorstoss-diskussion „Mehr Frauen in die Verwaltungsräte“ in der Januarsession des Grossen Rates (M 208/2009 Balli-Straub). Der Vorstoss wurde vom Grossen Rat als Postulat überwiesen. Wir sind überzeugt, dass Sie als Verwaltungsrats-präsident genügend Einfluss haben, die Stossrichtung des Postulats in die Tat umzusetzen.
Die Wahl einer weiteren Frau in den Verwaltungsrat der BKW würde dem Unternehmen nicht nur ein positives Image vermitteln, sondern hätte auch für andere Unternehmen eine Signalwirkung, neben der Fachkompetenz auch die Geschlechterfrage zu berücksichtigen.
Wir danken Ihnen für die Bereitschaft, als Verwaltungsratspräsident die Wahl von Frauen in den Verwaltungsrat der BKW „ernsthaft zu prüfen“, wie Sie dies anlässlich der Beratungen im Grossen Rat vom 20. Januar 2010 versprochen haben.
Freundliche Grüsse
Barbara Stalder Ritschard Ursula Meier-Grunder
Präsidentin SP Frauen Kanton Bern Vizepräsidentin SP Frauen Kanton Bern
Burkaverbot – ein untaugliches Mittel für ein nicht existierendes Problem
Die SP Frauen Kanton Bern lehnen ein generelles Burkaverbot ab und rufen zu einer Versachlichung der Diskussion auf. Zurzeit findet landauf, landab eine höchst bedenkliche Diskussion zum Thema „Burkatragen“ statt. Es geht dabei häufig nicht um den Tatbestand selber, sondern um ihre Interpretation. Dabei wird ein Problem, das in der Schweiz so gar nicht vorhanden ist, hochgespielt und missbraucht. Kreise, welche sich nie um Frauenanliegen kümmern, stehen zuvorderst im Kampf gegen die Ganzkörperverhüllung, die sie als frauenverachtend brandmarken. Die SP Frauen Kanton Bern lehnen solche populistischen Machenschaften unmissverständlich ab.[mehr]





